TU Berlin

Strategische Führung und Globales ManagementWS 15/16

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Designing Smart Cities: Kreative Strategien für städtische Herausforderungen

Wintersemester 2015/16: Ansätze für die Interaktion zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern

Im dritten Jahr der interdisziplinär durchgeführten Designing Smart Cities-Projekte wurde die Interaktion zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern gewagt.

Der Campus Lichterfelde sollte durch die langfristige Umgestaltung lebendiger werden, so dass junge und alte Menschen sich wohlfühlen. Alle existierenden Gebäude benötigten eine Modernisierung, da sie seit ihrer Erbauung nicht mehr grundlegend saniert wurden.

Der energetische Erneuerungsprozess war also in vollem Gange. Jedoch traten in der ersten Renovierungsrunde zahlreiche Probleme auf, die nicht nur technischen sondern auch sozialen Ursprungs waren. Nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner sind von den Planungen begeistert. Trotz Bemühungen der Wohnungsbaugenossenschaft sie durch Informationsveranstaltungen und intensiveren Kontakt in den Prozess einzubinden, fürchteten viele nicht nur Mieterhöhungen, sondern Veränderungen im Allgemeinen.

Auch konnten vonseiten der Wohnungsbaugenossenschaft nicht alle Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt werden. Der Umzugsprozess verursachte besonders für die älteren Bewohnerinnen und Bewohner physischen und psychischen Stress. Durch den Erneuerungsprozess nahm die Verwaltung auch wahr, dass es in anderen Wohngebieten der Wohnungsbaugenossenschaft unter den Bewohnerinnen und Bewohnern mehr gegenseitige Unterstützung gibt.

Herausforderung

Wie können wir den Campus Lichterfelde Süd so umgestalten, dass sozial akzeptiertes, energieeffizientes und generationsübergreifendes Wohnen Realität werden kann und sich die Umgebung zu einem offenen und dynamischen Umfeld für alle Generationen entwickelt?

Es sollte in diesem Fall kein klassisches, für den Verkauf bestimmtes Produkt entwickelt werden. Es geht vielmehr um Lösungen für eine einzigartige Gemeinschaft, die über Generationen gewachsen und an diesem besonderen Ort verankert ist.

Partner

Für dieses Projekt waren unsere Praxisparterinnen und Praxispartner Herr Lausch und Frau Klimt von der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Märkische Scholle, welche uns mit tatkräftiger Zusammenarbeit kontinuierlich unterstützten. Zugleich haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich immer wieder Zeit für die Studierenden genommen haben, als Ansprechpartner in dieses Projekt eingebracht.

Vielen Dank für die Unterstützung durch alle Praxispartnerinnen und Praxispartner!

Lösungsansätze

Im Sinne der Aufgabe und der Zukunft von Städten machten sich die Studenten daran, Lösungen zu entwickeln, wie sich der Campus auf eine smarte Art und Weise verwandeln kann.

Dabei ging es nicht nur um die technischen Aspekte der Modernisierung, sondern darum Wege zu finden, wie die Bewohnerinnen und Bewohner miteinander leben, kommunizieren und soziale Netzwerke schaffen können.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre.

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