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Designing Smart Cities: Kreative Strategien für städtische Herausforderungen

Wintersemester 2013/14: Ausarbeitung von Dienstleistungen und Produkten zur Erleichterung des städtischen Alltags für ältere Menschen

Im ersten Jahr der interdisziplinär durchgeführten Designing Smart Cities-Projekte wird die Ausarbeitung von Dienstleistungen und Produkten zur Erleichterung des städtischen Alltags für ältere Menschen gewagt.

Die allgemeine Überalterung unserer Gesellschaft schreitet voran. Ein besonders großer Schub auf diesem Weg wird bald erreicht, denn in den nächsten Jahren wird eine besonders große Bevölkerungsgruppe – die Generation der Baby Boomer – das Rentenalter erreichen. Gleichzeitig hat diese Gruppe eine höhere Lebenserwartung als frühere Jahrgänge. Das verschärft diese Entwicklung. Der starke prozentuale Anstieg der Bevölkerungsgruppe der über-65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung und der schrumpfende Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter hat zur Folge, dass auf einen Menschen über 65 nur noch ein Mensch der Bevölkerungsgruppe 20-65 kommt und damit eine sinkende Zahl der jüngeren Generation eine wachsende Zahl der Generation 65plus versorgen muss.

Seniorinnen und Senioren benötigen zukünftig also Umgebungen, in denen sie noch lange unabhängig, selbstständig und mit einer hohen Lebensqualität ihren Lebensabend gestalten können. Diese Umgebungen zu schaffen, ist eine wesentliche Herausforderung für die Stadtplanung und -entwicklung in den kommenden Jahren.

Parallel zum demographischen Wandel sind tiefgreifende strukturelle Veränderungen von Lebensstilen zu erkennen. Die Bevölkerung wird nicht nur älter, auch ihre Lebensstile differenzieren sich – auch im Alter – immer mehr aus. Verschiedene Menschen innerhalb einer Altersgruppe können daher Bürger, Bürgerinnen, Konsumenten und Konsumentinnen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Präferenzen und Bedürfnisse sein.

Eine einzige Lösung für alle über 65 wird also immer weniger möglich sein. Die Veränderungen in der Lebens- und Wohngestaltung älterer Menschen werden den Alltag, die Freizeitgestaltung und Kultur verändern. Dies wird sich in einem veränderten Mobilitätsverhalten, bei der Wahl der Wohnung und des räumlichen Umfeldes und einem Wandel der nachbarschaftlichen Aktivitäten im Wohnumfeld zeigen (Hallenberg 2010: 13).

Herausforderung

Die Herausforderung des Projekts wurde abgesteckt durch den demographischen Wandel als große Herausforderung für die Einkommens-, Gesundheits- und sozialen Systeme sowie die sich wandelnden Gewohnheiten der älteren Jahrgänge. Letztere verändern die Nachfrage älterer Menschen nach Dienstleistungen und Produkten auch gerade im Bereich Wohnen und Mobilität weshalb die Thematik gerade auch im Bereich der Stadtplanung mitgedacht werden muss. Besonders im Rahmen der Entwicklung der Städte hin zu sogenannten Smart Cities ist es erforderlich, den demographischen Wandel und die veränderten Ansprüche an Städte mitzudenken.

Partner

Für dieses Projekt sind unsere Praxisparterinnen und Praxispartner die Siemens AG, welche uns mit tatkräftiger Zusammenarbeit kontinuierlich unterstützten.

Vielen Dank für die Unterstützung durch alle Praxispartnerinnen und Praxispartner!

Lösungsansätze

Die bisherige Organisation von Mobilität zwingt viele Seniorinnen, Senioren und andere mobilitätseingeschränkte Personengruppen dazu, sich selbst auf das engere häusliche Umfeld zu beschränken. Dafür gilt es, praktische, lebensnahe und passende Lösungen zu finden, die bereits nach einer kurzen Implementationszeit genutzt werden und Erleichterungen im Alltag bieten können. Da entsprechende Reaktionen der Stadtplanung auf die wahrgenommenen Veränderungsprozesse mit langwierigen Umbaumaßnahmen verbunden sind, befasst sich das Projekt mit kleinteiligeren Lösungen, die im Rahmen der städtebaulichen Gegebenheiten einen erleichterten städtischen Alltag für ältere Menschen bieten können.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre [1].

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